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Wappen von Pulheim - 3 Adler beim Rennen vor Ort

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Die Adler Dominique Felchner, Manuel Ochs und David Probst nahmen vergangenen Samstag am Pulheimer Renntag teil. In Pulheim erwartete das Trio bei trockenen Wetterbedingungen ein 6km messender Rundkurs mit langen Geraden, Windkanten und einer Steigung zum Ziel.

Dominique, gestartet in der Rennklasse U17 und mit 6 Runden à insgesamt 37km gefordert, erwischte keinen guten Tag. Er tat sich schwer, dem Tempo des Feldes hinterherzukommen und schied vor der finalen Runde aus.

David Probst hatte in der Altersklasse U15 24km zurückzulegen. Er ließ sich von seinen Konkurrenten nicht weiter beirren und hielt deren Attacken im Hauptfeld stand, leistete auch immer wieder Führungsarbeit und hielt so das Tempo hoch. Schlussendlich entlohnte ein 13. Platz seine erneut gute Form.

Manuel Ochs entschloss sich, mit seiner Triefnase (ausklingende Erkältung) nur beim Jedermann Rennen zu starten und erhoffte sich hier ein etwas ruhigeres Renngeschehen. Aber bis auf die halbierte Distanz von 30km gegenüber dem C-Klasse Rennen folgten die Jedermänner den Gepflogenheiten der Lizenzfahrer, namhafte Teams sorgten für ein hartes Renntempo, Stürze und Gerangel standen mit auf der Tagesordnung. Manuel schaffte es dennoch, die Geschwindigkeit der Spitzengruppe zu halten und platzierte sich unter den 40 Besten. Die genaue Platzierung wurde, trotz Vorschrift im Reglement, leider nicht ermittelt.

Felix & Simon | 2 Siege

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Felix Titmaringhausen 2014
Felix Titmaringhausen 2014

Felix Titmaringhausen 2014
...wieder ist ein Wochenende rum und damit ist es Zeit für den nächsten Rennbericht. ;-)

Am Samstag stand der nächste Marathon im sauerländischen Titmaringhausen auf den Plan. Für den Adler vor Ort waren Simon und ich. Simon war bereits im Vorjahr hier am Start und kannte die Strecke dadurch schon, für mich war es ein nach den vielen schon bekannten Sauerlandmarathons mal ein völlig neues Rennen. Das Wetter war unerwartet gut, angenehme Temperaturen und jede Menge Sonnenschein sorgten schon vor dem Start für beste Laune. Die Strecke bestand aus einer Einführungsrunde von 6,5 Kilometern und 150 Höhenmetern und aus einer Hauptstrecke mit 31,5 Kilometern und 740 Höhenmetern. Simon fuhr dieses mal die Mittelstrecke bei der die Hauptstrecke zweimal zu fahren war, so kam er insgesamt auf 70 Kilometer mit 1630 Höhenmetern. Ich ging auf die Kurzstrecke mit 38 Kilometern und 900 Höhenmetern.
Der Start erfolgte in drei Blöcken mit jeweils einer Viertelstunde Abstand. Zuerste startete die Langstrecke, es folgte die Mittelstrecke und zuletzt startete die Kurzstrecke. Simon verpasste seinen Start um etwa zwei Minuten und musste so das Gesamte Feld der Mittelstrecke von hinten aufrollen, keine Besonders leichte Aufgabe bei einer Strecke die immer wieder über schmale Singletrails geht. Ich hatte auch keinen besonders guten Start, in der Einführungsrunde in Führung liegend suchte ich vor einer 180° Kurve auf einer extrem rutschigen Asphaltstraße den Bodenkontakt und fand ihn auch, zum Glück nur leichte Schürfwunden und einen schiefen Lenker, so dass ich schnell wieder auf dem Rad saß und kurz nach Ende der Einführungsrunde auch wieder den Kontakt zur Spitze hatte. Einzig der Lenker, der auch nach dem schnellen grade biegen doch noch eine deutliche Tendenz nach links hatte, störte insbesondere in den Abfahrten ein wenig, aber man gewöhnt sich ja an alles. Gleich am ersten Berg konnten wir uns mit einer dreier-Gruppe absetzen, am Ende vom zweiten von drei Anstiegen waren wir dann nur noch zu zweit. Es folgte eine super schöne Trailabfahrt die durch einen schmalen steilen Bach runter ins Dorf führte. Von dort aus ging es dann in den letzten sehr langen Berg, die erste Hälfte des Berges war ziemlich Steil und ich konnte das Tempo nicht mehr mitgehen, der zweite Teil des Berges war dann deutlich flacher, so dass ich unerwartet doch wieder nach vorne aufschließen konnte und wir zusammen in die letzte lange und super schöne Abfahrt gingen. Wieder in Titmaringhausen angekommen zog ich als erster zum Sprint an und konnte mich ein ganzes Stück lösen, der Weg zum Ziel war aber noch unerwartet lang und ebenso unerwartet wurde ich etwa 150 Meter vor dem Ziel wieder mit einer unglaublichen Geschwindigkeit übersprintet, so dass ich schon völlig blau von den viel zu früh angezogenen Sprint, chancenlos war. Nach 1:35:45h reichte es somit für den zweite Platz Gesamt und den Sieg in der Altersklasse.
Simon startete eine starke Aufholjagd und wurde mehrfach wegen der hohen Geschwindigkeit für den führenden der Kurzstrecke gehalten. Gleich zweimal hatte Simon technische Probleme durch einen Kettenklemmer, beide male musste er erst das Hinterrad ausbauen, um die Kette wieder frei zu bekommen. Da die Aufholjagd in der ersten Runde schon extrem viele Körner gekostet hatte, konnte er die hohe Geschwindigkeit in der zweiten Runde nicht mehr voll durchziehen, trotzdem erreichte er am Ende nach 3:29:05h als 29ter der Gesamtwertung das Ziel und siegte in seiner Altersklasse der U19.
Insgesamt eine rundum sehr schöne Veranstaltung.

Am kommenden Wochenende stehen dann die Highlights der Saison an, am Samstag voraussichtlich die Hobby DM in Bad Salzdetfurth und am Sonntag der P-Weg Marathon. Ich freu mich drauf. :-)

Viele Grüße
Felix

Sommerfest der Radsportjugend

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Am 23.08. fand das Sommerfest der Bezirksjugend Bergisch Land statt und unser Jugendleiter Ingo war mit einer Abordnung vor Ort und hatte auch einen Bericht geschrieben, der aber leider bei mir gestrandet ist (Klausurphase sei Dank). Hier endlich der nachgelierferte Bericht.

Der Einladung von Mike Milling folgten wir gerne und so machten wir uns auf zum Sommerfest der Bezirksjugend. Die Wetterprognose war nicht so richtig auf Sommerwetter getrimmt, sodas wir nicht so ganz trocken an der Radrennbahn in Solingen angekommen. Dort warteten aber schon so herrlich braune Grillwürste auf ihren Verzehr. Nachhaltig gestärkt besichigten wir den aufgebauten Hindernisparcours, der sofort einem ausgiebigen Test unterzogen wurde. Während die gesetzteren Jahrgänge doch ein wenig mit den Hindernissen kämpften, fühlten die Kids sich sofort sauwohl. Der Kombiwettkampf MTBler vs. Bahnfahrer war so richtig herrlich improvisiert, sollte vor einer Wiederhohlung allerdings noch ein wenig Feinschliff im Regelwerk erhalten. Dann wirds noch was.  

Ein Leckerbissen waren die bereitgestellten Bahnräder, die aber für ein Befahren der Bahn nicht benutzt werden mussten. Rennrad und MTB war auch zulässig. Also, ich kann euch versichern, für mich so nach 40 Jahren Abstinenz von der Bahn. Was war das für ein superg... Gefühl wieder auf einer Bahnmaschine zu sitzen, obwohl dieses Rad viel zu klein war. Warum ist man eigentlich nicht öfter hier. Der Nachmittag erhielt seine Krönung, indem Thomas sein Derny präsentierte, in voller Aktion, auf der Bahn.

Fazit: Klasse, war kein Fehler hier aufzulaufen.

Es bedanken sich herzlich Marc, Pascal, Timo, Jan, einer von diesen Pembaurs, Marco, Michael und der Verfasser dieser Zeilen beim fleissigen Team um Mike für diesen tollen Tag. Danke !!!

Ingo Lüdtke, 23.08.2014

Nordenau & Betzdorf

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Betzdorf 2014 | Felix gewinnt die Herrenklasse
Betzdorf 2014 | Felix gewinnt die Herrenklasse

Betzdorf 2014 | Felix gewinnt die Herrenklasse
Es ging dieses Wochenende los mit dem Marathon in Nordenau am Samstag. Durch die angenehm späte Startzeit erst um 12:30 Uhr ging es so einigermaßen ausgeschlafen für Tom, Simon, Moritz und mich an den Start. Die Temperaturen waren angenehm zum Rennen fahren und auch von oben blieb es glücklicherweise trocken. Nur die Strecke war wieder einmal schön matschig, aber das sind wir dieses Jahr ja nicht anders gewöhnt. Während Moritz auf die Langstrecke (90 km) ging, nahm sich Tom die Mittelstrecke(64 km) vor und Simon und ich gingen auf die Kurzstrecke (38 km).
Dadurch das die Startzeit im Internet falsch angegeben war, kamen wir erst etwa zehn Minuten vor dem Start in den Startblock, während sich Tom relativ weit hinten im Block anstellte und dadurch eine super schlechte Startposition hatte, drängelten sich Simon, Moritz und ich noch relativ weit vorne in den Startblock. Trotzdem fiel es auch uns nach dem Startschuss nicht leicht, nach ganz vorne durch zu fahren. Ich hatte das Glück, dass ich schon kurz nach dem Start das Hinterrad von Klaus Reinisch (den späteren Sieger der Mittelstrecke) fand und so innerhalb der relativ langen Einführungsrunde bis zur Spitze aufschließen konnte, allerdings hatte dies so viel Kraft gekostet, dass ich schon nach kurzer Zeit wieder reißen lassen musste, jedoch schnell in einer super Gruppe ausschließlich mit Mittel- und Langstrecken Fahrern war, mit der wir noch einige Fahrer die auch aus der Spitzengruppe gefallen waren wieder einsammeln konnten. Bei Simon lief es leider heute wieder einmal nicht gut, während er in den vergangenen Wochen super Ergebnisse in Österreich und Kroatien einfahren konnte und auch sein Training sehr gut läuft, lief es nun wieder ähnlich schlecht wie in der ersten Saisonhälfte, so dass er sich entschied sein Rennen vorzeitig zu beenden. Moritz fand auch sehr gut ins Rennen und konnte sich ebenfalls relativ weit vorne einreihen, da er jedoch noch einige Kilometer mehr zu fahren hatte, ging er das Rennen auch nicht ganz so schnell an, um die Reserven zu schonen. Tom durfte sich dank seiner super Startposition (etwa Platz 250 bis 300) die ersten 15 Kilometer erstmal durch das Feld durch schlagen, dadurch war der Zug vorne natürlich längst abgefahren, was ihm ein wenig die Motivation nahm, aber auch seine Beine wollten nicht so richtig, so dass er sich nach 38 Kilometern entschied, sein Rennen vorzeitig zu beenden und auf ein besseres Rennen in Betzdorf zu hoffen.
Bei mir waren die Beine super, so dass es nach 1:26:20h für den Gesamt zweiten, wie auch den Altersklassen zweiten reichte.
Moritz durfte nach dem er nach 38 Kilometern wieder am Start/Ziel vorbei kam noch in eine weitere Runde gehen, die auch vom Streckenprofil her deutlich anspruchsvoller ist, als die ersten 38 Kilometer, die überwiegend ziemlich schnell zu fahren waren. Bei ihm lief es auch in der zweiten Runde noch sehr gut, so dass er am Ende als 25ter Gesamt und fünfter der Altersklasse nach 4:19:37h ins Ziel kam.

Tom und ich kamen bei Freunden im Sauerland in Saalhausen unter, um am nächsten Tag beim CC-Rennen in Betzdorf erneut an den Start zu gehen. Statt der üblichen Nudeln vor dem Rennen, gab es dieses mal Pizza und Crêpes mit einer super Unterhaltung all inclusive, wie sich heraus stellen sollte, ein neuer Geheimtipp, der uns alles ausreichend Power für den nächsten Tag gab.

Nordenau 2014 | Tom
Nordenau 2014 | Tom

Nordenau 2014 | Tom

Am Sonntag war dann um 9.30 Uhr Start für die Hobby-Rennen über 88 Minuten. Außer mir waren auch noch Robin und Maik am Start, Robins riesen Ehrgeiz eine gute Position einzufahren, konnte man schon daran erkennen, dass er sich hinter die letzte Reihe des Starterfeldes stellte. Maik war mit dem Ziel am Start, seinen dritten Platz in der Gesamtwertung zu festigen. Ich konnte mich nach dem Startschuss gleich an die zweite Position des Feldes setzen und blieb dort auch bis zum Ende der ersten Runde. Die Beine waren wieder genauso super wie schon am Vortag. Bei der Einfahrt in die zweite Runde verschärfte ich das Tempo ein wenig und konnte mich so vom Rest absetzen. Ab hier drehte ich alleine meine Runden auf den Kurs, der mir insbesondere den langen, nicht besonders steilen Anstieg sehr entgegen kam. Robin machte unterdessen schon in der zweiten Runde den Ruf der Familie Weber wieder einmal alle Ehre, er schied leider mit einem Platten aus dem Rennen aus.
Um 10:15 Uhr startete dann auch das Rennen der U17 über 44 Minuten, bei dem für den Adler Jan Küpper an den Start ging. Er stürzte leider in einer Runde und verdrehte sich dabei den Lenker, nachdem dieser jedoch wieder gerichtet war, ging er noch erfolgreich auf eine Aufholjagd.
Um 11 Uhr hatte wir es dann geschafft, ich konnte nach 7 Runden und einer Fahrzeit von 1:32:14h einen Gesamtsieg in den Hobby-Rennen einfahren, die Form scheint so langsam zu stimmen. In der letzten Runde zerstörte ich noch Maik den Traum, zum ersten mal dieses Jahr nicht überrundet zu werden, wofür ich mir noch auf der Strecke seinen Ärger abholte. Er kam nach 1:33:25h mit 6 gefahrenen Runden als neunter der Senioren 1 ins Ziel. Jan fuhr mit 4 gefahrenen Runden auf den sechsten Platz in der U17 in 0:59:16h.
Um 11:15 Uhr startete dann Tom in der Lizenz-Klasse der Senioren 1. Auch Tom hatte heute super Beine, die Vorbelastung in Nordenau scheint wohl perfekt gewesen zu sein. Gleich in der ersten Runde konnte er jedoch gleich zwei mal den Bodenkontakt nicht mehr verhindern, sein Vorderreifen mit relativ wenig Profil war bei den schlammigen Bedingungen vielleicht auch nicht die ganz optimale Wahl. In den folgenden Runden fuhr Tom dann in den Abfahrten etwas vorsichtiger, wodurch er dort jedes mal Positionen verlor, dafür lief es Bergauf bei ihm umso besser, so dass er dort die verlorenen Positionen wieder raus fahren konnte. Nach 1:13h konnte er sich den sechsten Platz bei den Senioren 1 sichern.
Im Anschluss an das Rennen fuhren Simon in der U19 und Alex in der U23. Alex fuhr ein sehr starkes Rennen und konnte sich am Ende in der sehr gut besetzten U23 den dritten Platz sichern. Bei Simon lief es zwar besser als am Vortag, jedoch erneut nicht so richtig Rund, es reichte für den neunten Platz in der U19.
Gegen 14 Uhr, gerade als Tom und ich uns auf den Heimweg machten, fing es dann ziemlich stark an Regnen, was es den Kids vom Adler wieder einmal ziemlich schwer machte, jedoch waren sie ja von diesem Jahr kein anderes Wetter gewohnt, weshalb sie alle super mit dieser Situation umgehen konnten. Carina fuhr in der U15 auf den siebten Platz. Ihre kleinere Schwester Lena fuhr in der U11 auf den achten Platz. In der männlichen U11 gingen Marc und Florian an den Start, Marc belegte den 14ten Platz und Florian den 22ten Platz. Florian hat sich dank der super Wettkampfbedingungen noch eine Erkältung eingefangen.

Insgesamt ein super Wochenende mit Wiederholungsbedarf, ich freue mich schon auf das Nächste. :-)

Liebe Grüße
Felix

Jan's Taufe... | Zierenberg Marathon

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...hier mal wieder ein kleiner Rennbericht vom Marathon in Zierenberg.

Mit drei Adlern fuhren wir gestern zum SKS-Bike-Marathon im hessischen Zierenberg. Dabei waren Jan Küpper, Moritz und ich. Als wir das letzte mal vor zwei Jahren da waren, war es bei 36 Grad eine Hitzeschlacht. Gestern wurde es dann bei gerade einmal 10 Grad eine Schlammschlacht. Moritz ging auf die Mittelstrecke mit 53 Kilometern und 1280 Höhenmetern, Jan und ich fuhren die Kurzstrecke mit 37 km und 930 hm.

Moritz ging um 9:15 Uhr als erstes an den Start, Jan und ich folgten um 9:45 Uhr. Nach dem Start ging es erstmal einen 300 Höhenmeter langen Anstieg hoch, der nach oben hin immer steiler wurde. Bei trockenen Bedingungen wären die Abfahrten schöne flowige Trails gewesen, durch den vielen Regen der vergangenen Wochen haben sich aber so einige eher zu extrem rutschigen Schlammwegen entwickelt. Mit den richtigen Reifen und dem Wissen, dass wenn man fällt man weich fällt, haben aber auch diese Wege eine Menge Spaß gemacht.

Durch einen Kettenklemmer verlor ich leider kurz vor Schluss den gerade erst hergestellten Anschluss an die Gesamtplätze drei und vier, so das es am Ende für mich mit einer Fahrzeit von 1:29:10h für einen fünften Gesamtplatz und einen dritten Platz in der Altersklasse reichte. Jan, der in Zierenberg seinen ersten Marathon fuhr, erreichte nach 1:41:09h dene vierten Platz in der Altersklasse der U17 und 31ten Platz in der Gesamtwertung. Er war begeistert von dem Rennen und es wird sicher nicht sein letzter Marathon gewesen sein. Moritz kam nach 2:22:59h von der 53 km Strecke als fünfter der Altersklasse und 13ter Gesamt ins Ziel. Insgesamt wieder ein Ergebnis mit dem wir sehr zufrieden sind und ein Marathon der trotz der niedrigen Temperaturen wieder richtig Spaß gemacht.

Viele Grüße und eine schöne verregnete Woche ;-)
Felix

Felix gewinnt AK | Grafschaft 2014

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Marathon Grafschaft 2014 | Felix gewinnt die AK Wertung
Marathon Grafschaft 2014 | Felix gewinnt die AK Wertung

Marathon Grafschaft 2014 | Felix gewinnt die AK Wertung
Am Samstag war es wieder soweit, die Radsport-Gemeinde Grafschaft hat zum alljährlichen Marathon eingeladen. Trotz der kühlen Temperaturen und den gelegentlichen Regenschauern, hatten sich eine Vielzahl von Radsportbegeisterten in dem kleinen Örtchen eingefunden.

Für den Adler waren Tom und ich am Start. Tom entschied sich, als Vorbereitung für Swiss Epic, auf die Langstrecke mit 109km und 2880hm zu gehen. Ich wählte wie immer in dieser Saison die Kurzstrecke mit 47km und 1200hm. Der Kurs war abgesehen von der Einführungsrunde dem Vorjahr gegenüber unverändert. Eine schnelle Strecke ohne großen technischen Anspruch, dafür mit langen Anstiegen und ebenso langen Abfahrten, zeichnen den Kurs aus.

Um 10 Uhr viel der Startschuss für die 260 Teilnehmer der Mittelstrecke und die 80 Starter der Langstrecke, beide Strecken waren mit absoluten Top Fahrern besetzt. Fünf Minuten später startete dann die Kurzstrecke. Es dauerte keine drei Minuten bis wir auf die Fahrer der Mittel- und Langstrecke aufgeschlossen hatten, ab hier musste sich durch das Feld hindurchgeschlängelt werden.
Auf einer Wiesenabfahrt rutschte ich während eines Überholmanövers weg konnte mich aber noch gut abfangen, nur der Lenker musste wieder gerichtet werden, was mich den Anschluss an den Ersten kostete. Nachdem ich zwischenzeitig einige Plätze verloren hatte, konnte ich in der Abfahrt vor dem zweiten von drei langen Anstiegen wieder auf Platz zwei vorfahren und den Vorsprung im folgenden Anstieg ein wenig ausbauen. Am Ende des letzten langen Anstiegs holte mich mein Dauergegner Marcus Dickhaut wieder ein, den ich auch nicht halten konnte. Nach 1523hm wurde ich mit einer Minute Rückstand auf den Ersten 3. Gesamt und siegte in meiner Altersklasse.
Bei Tom lief es auch sehr gut, er musste zwei mal die selbe Runde mit je vier langen Anstiegen fahren. Tom teilte sich seine Kraft über das Rennen gut ein, die Attacken der Gegner, die schon nach wenigen Kilometern begannen, ging er erstmal nicht mit und sammelt im Verlauf des Rennens Einen nach den Anderen wieder ein. Das schlechte Wetter gefiel Tom dabei ganz gut. Als er nach der ersten Runde während eines Schauers wieder am Ziel vorbei kam und ich Ihm seine zweite Flasche gab, sagte er nur "Ich hab noch richtig Bock". Die zweite Runde fuhr er dann nur ca. sieben Minuten langsamer als die erste, und dass obwohl er noch zweimal wegen eines "Schleichers" einen Halt einlegen musste um jeweils eine Kartusche in den Reifen "zu jagen".
Am Ende erreichte er immer noch bei bester Laune und sehr zufrieden das Ziel als 22. Gesamt und 10. der Altersklasse.

Insgesamt ein gelungener Auftakt in die zweite Saisonhälfte. In der nächsten Woche geht es dann ins hessische Zierenberg zum Marathon.

Viele Grüße
Felix